Kurz gesagt
Ob sich ein E-Auto lohnt, entscheidet nicht der Aufkleberpreis, sondern die Gesamtkosten über die Haltedauer (Total Cost of Ownership, TCO). Für viele Fahrprofile liegt ein BEV nach 6–8 Jahren deutlich unter dem Verbrenner.
Die vier Stellschrauben
- Energie: Wer zuhause lädt (~30 ct/kWh), fährt 100 km für rund 5 €. An der HPC-Säule kann derselbe Weg das Drei- bis Vierfache kosten. Dein Lade-Mix ist der größte Hebel.
- Wartung: Kein Ölwechsel, keine Zahnriemen, weniger Verschleiß durch Rekuperation — real oft 30–40 % günstiger.
- Steuer & Förderung: Kfz-Steuerbefreiung und die THG-Quote drücken die laufenden Kosten.
- Restwert: Der größte Unsicherheitsfaktor. Batterie-Degradation ist geringer als der Volksmund behauptet.
Rechne dein Szenario
Statt Pauschalen: Setz dein heutiges Auto neben ein konkretes BEV und lass Strom, Sprit, Wartung, Steuer und Restwert über deine Haltedauer gegeneinander laufen.
Fazit
Für Pendler mit Lademöglichkeit zuhause lohnt sich der Umstieg 2026 in den meisten Fällen. Für reine Laternenparker mit viel HPC-Laden wird die Rechnung enger — genau dafür gibt es den Rechner.